16.10.2013

Erster Tag in Santa Fe

So sieht es aus in Santa Fe
Gar nicht so einfach, etwas über den ersten Tag in Santa Fe zu schreiben. Ist ja noch nichts passiert. Fangen wir einfach mal mit dem Wetter an: Am Morgen war strahlend blauer Himmel, aber nur ein Grad auf dem Thermometer. Lag am kalten Wind. Direkt in der Sonne war es ziemlich warm. Im Laufe des Tages tauchten Wolken auf, und abends regnete es. Den Nachmittag habe ich im Hotel vertrödelt, etwas geschlafen.
Wegen des Jetlags und des Schlafmangels - 28 Stunden mehr oder weniger wach - habe ich es heute langsam angehen lassen. Nach dem Frühstück - breakfast borrito with green and red chili - war ich gut drei Stunden unterwegs und habe einen ersten Eindruck gewonnen: viele Läden mit Schmuck und Klamotten, viele, nein sehr viele Galerien, und ein Haufen Touristen. Ich bin also nicht allein. Die Stadt, d. h. die Altstadt hat eine besondere Atmosphäre wegen der vielen Gebäude im Adobe-Stil. Das wirkt alles sehr authentisch und hat nichts mit dem zu tun, was man bei uns so von amerikanischen Städten sieht.
Abends, in der Second Street Brewery, war es völlig ¨normal¨. Es gibt ja so etwas wie einen westlichen Zivilisationsstandard, oder wie man das nennen soll. Das Lokal  könnte genauso gut in Ostfriesland oder in London sein. Die Leute tragen die gleichen Klamotten, reden über die gleichen Dinge, trinken Bier. Irgendwie wie zu Hause.
Für morgen steht ein Besuch im New Mexico History Museum auf dem Plan. Vielleicht mache ich auch eine Stadtführung mit.

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